Aktuelles
22.12.2011
Warum eigentlich Weihnachten?
Einfach das Bild anklicken...
that´s why nachten: iLove.
Gott kommt dir entgegen. Wird Mensch (so mit Windelkacken und dem vollen Programm). Weil du ihm nicht egal bist. Weil er dich liebt. Weil er dich bei sich haben will. Seine Hand ist ausgestreckt...
Klick doch mal aufs Bild.
Martin Strienz
10.11.2011
Advents-Themenreihe: "3 Geschenke für dich" vom 27.11. bis 11.12.2011"
Warum feiern wir eigentlich Weihnachten?
Ist es nicht so, dass die eigentliche Botschaft von Advent und Weihnachten im allgemeinen Vor-Feiertags-Trubel und unter Unmengen von Weihnachtskitsch unterzugehen droht? So mancher ist genervt vom „Kommerzterror“ der Vorweihnachtszeit. Oder vom scheinheilig-emotionalen Heile-Welt-Zwang. Durchaus verständlich. Aber man kann dem Thema nicht aus dem Weg gehen. Die Frage ist nur, ob man das, was dahinter steckt, überhaupt noch erkennt...
Wie wär‘s, wenn wir die drei Wochen für eine Entdeckungsreise nutzen und gemeinsam die Bedeutung von Weihnachten (wieder)entdecken? Drei Geschenke gilt es auszupacken: Freude, Freiheit, Frieden. Von Gott — für dich.
Die Evangelische Gemeinschaft Fulda lädt zu drei Themen-Adventsgottesdiensten ein. Wer möchte, kann gut ausgearbeitetes Material in der Kleingruppe und ganz für sich persönlich nutzen.
Für jeden, der sich drauf einlässt, gibt es für 10 € ein Paket mit Verschenkbuch „Warum Gott Weihnachten erfand“, einem Adventskalender mit ganz kurzen Alltagsimpulsen und einem Weihnachtsleporello, das man als Grußkarte nutzen kann.
Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Prediger Martin Strienz, damit das Material in ausreichender Stückzahl angeschafft werden kann.
Martin Strienz (Bild: kirchemitvision.de)
15.10.2011
Kommunikationsseminar am Samstag, 05.11.2011
Am Samstag, 05.11.2011 von 10-16 Uhr veranstaltet der Gemeinschaftsbezirk Fulda ein Kommunikationsseminar im Evangelischen Zentrum Fulda (Heinrich-von-Bibra-Platz 14a).
Die Referentinnen kommen vom Verein für Seelsorge und Lebensberatung (VSL) e.V. in Wiesbaden:
Ingeborg Pleik-Kraffzick, Pastoralpsychologin
Ilse Wahl, Beratende Seelsorgerin (TS-Institut), Heilpraktikerin für Psychotherapie
Jede(r) Interessierte kann teilnehmen.
Es wird ein Mindestbeitrag von 20 € erhoben (inkl. Mittagessen, Kaffee und Getränken). Die Kosten sind höher. Deshalb bitten wir, wem es möglich ist, um eine zusätzliche Spende, um die Arbeit der Referentinnen zu finanzieren.
Das Programm:
10:00 „Respekt, der aus dem Herzen kommt“ (Ingeborg Pleik-Kraffzick)
11:20 „Wie man miteinander redet - Kommunikation“ Teil 1, interaktiv (mit Ilse Wahl)
12:30 Mittagessen und Pause
13:30 „Wie man miteinander redet - Kommunikation“ Teil 2, interaktiv
14:30 Kaffeetrinken
15:00 „Reden oder schweigen - Sprachlosigkeit in Beziehungen“ (mit Ingeborg Pleik-Kraffzick)
16:00 Abschluss
Bild: photocase.com/cydonna
MS
19.08.2011
Aktionswoche für Gerechtigkeit vom 9. bis 16. Oktober 2011
REICHT FAST(EN)? ist eine gemeinsame Kampagne der Aktion "Eine Schale Reis" und der Micha-Initiative Deutschland. Vom 9. bis 16. Oktober 2011 wird eine Aktionswoche stattfinden, die in den Micha-Sonntag 2011 mündet. Um folgende Fragen soll es in der Aktionswoche gehen:
Reicht eine Schale Reis am Tag? Wir wollen gemeinsam eine Woche lang nachempfinden, mit wie viel ein Drittel der Weltbevölkerung auskommen muss. Wir essen pro Tag nur eine Schale Reis.
Reicht so eine Fastenaktion? Ein „Fasten, das Gott gefällt“ (Jesaja 58,6) bedeutet mehr. Hier geht es auch um Gerechtigkeit. Deutschland unterstützt die Millenniumsziele der Vereinten Nationen, die versprochen haben, bis 2015 einer halben Milliarde Menschen aus Armut und Hunger herauszuhelfen...
Daher wollen wir in der Aktionswoche:
- mit Politikern über die Versprechen der Millenniumsziele reden,
- mit dem gesparten Geld gute Projekte unterstützen,
- uns von täglichen Impulsen herausfordern lassen und beten,
- am 16. Oktober abschließend den Micha-Sonntag feiern.
Wir laden dazu ein, bei der Aktion dabei zu sein. Es ist eine freiwillige Aktion, bei der jeder selbst entscheiden kann, ob er (jeder für sich) mitmacht. Wir werden in dieser Woche als Gemeinde unser gewohntes Programm haben und feiern gemeinsam am Schluss den Michasonntag im Gottesdienst.
Nähere Infos gibt es auf der Seite der Micha-Initiative und der Aktion "Eine Schale Reis".
Quelle: Micha-Initiative
24.06.2011
Am Unbequemen wachsen
Wachsen? Geht das nicht von selbst?
Ja - und Nein. Natürlich hilft es nichts, an einer Pflanze zu ziehen, damit sie schneller groß wird. Was man aber tun kann ist, das Umfeld entsprechend zu gestalten. Es kommt auf den richtigen Boden, genügend Licht und regelmäßige Bewässerung an - immer der Pflanze entsprechend. In der einen Phase braucht die Pflanze etwas Dünger, in einer anderen sollte man sie eher in Ruhe lassen.
Was braucht denn der Mensch, damit er „aufblühen“ und „Frucht bringen“ kann? Älter werden wir ja von ganz alleine, aber nicht unbedingt reifer. Es gibt körperliche Wachstumsphasen, vor allem in den ersten Jahren. Irgendwann sind wir aber ausgewachsen. Sagt man zumindest. Können wir dann nicht mehr wachsen? Ich denke doch. Wenn es auch anders aussieht.
Auch der Glaube hat etwas von einem Pflänzchen. Er fängt klein an, braucht Nahrung, entwickelt tiefe Wurzeln, um „groß und stark“ zu werden. Er bewährt sich in wechselnden Umständen. So mancher „Regenschauer“ und auch reichlich „Sonnenschein“ gehören dazu. Genau da wird es ja auch spannend. Denn man wächst nicht einfach so. Eher haben wir Menschen doch eine Tendenz zum Stillstand, zum kuscheligen Wohlgefühl im Bequemen und Gewohnten. Es ist wirklich wichtig, zu wissen, woher man kommt und wer man ist, welches unsere Wurzeln sind.
Aber neben einem angenehmen Klima und Zuhause-Gefühl brauchen wir auch ein förderliches Umfeld, das uns herausfordert, hinterfragt und so nach vorne bringt. Nicht wegen des „Schneller-Höher-Weiter-Faktors“, dem wir nachstreben, sondern weil wir als Christen „als Kinder des Lichts leben“ sollen. Im Glauben an Jesus Christus ist es uns (vorher!) zugesprochen. Es geht nicht darum, sich hochzuarbeiten. Eher darum, in das hinein zu wachsen, was Gott für uns vorgesehen hat. Paulus sagt dazu „Christus anziehen“. Man kann auch sagen: Ihm ähnlicher werden.
Mit Christus und in ihm können wir wachsen, reif werden und ganz tiefe Wurzeln schlagen. Die tragen dann auch in stürmischen Zeiten. Wachsen geschieht aber meist gerade durch unbequeme Fragen, unbequeme Situationen - oder unbequeme Menschen. Das Problem ist nur, dass wir dem Unbequemen gerne aus dem Weg gehen. Schade eigentlich. Denn wir berauben uns damit selbst so manchen Wachstumsmöglichkeiten. Was hält uns eigentlich davon ab, in Jesus hinein wachsen zu wollen? Dass andere in uns mehr von ihm spüren könnten? Dass Probleme aus der Welt geschafft, Lasten abgelegt, Hürden überwunden werden? Wohl kaum...
Am Unbequemen wachsen - so heißt die Predigtreihe für die Sommermonate. Herausfordernd, aber es lohnt sich, sich drauf einzulassen. Bestimmt.
Ihr Prediger Martin Strienz
Bild: medienREHvier.de, Helga Brunsmann
28.01.2011
"Ich war's!" 7 Wochen ohne Ausreden...
Warum nicht zu den eigenen Fehlern stehen? Jeder macht Fehler. Warum belügen wir uns so oft selbst - und andere mit? Die Fastenaktion der EKD fordert dazu heraus, eine neue und ehrliche Fehlerkultur zu prägen. Gott ist auf unserer Seite, wenn wir zu unseren Fehlern stehen. Er befreit uns dazu, dass wir es können.
Die Wochenthemen werden von Aschermittwoch bis Karfreitag in unseren Gottesdiensten behandelt. Wie tief man selbst in die Themen einsteigt, ist jedem selbst überlassen. Sich selbst neu auf Gott auszurichten, dazu ist die Fastenzeit da. Wie wär es damit, sich im Bewusstsein von Gottes Liebe und Barmherzigkeit eine ganz neue Fehlerkultur anzugewöhnen?
Die Wochenthemen:
"Warum hast du das getan?" - Ich übernehme Verantwortung
"Gott, sei mir Sünder gnädig!" - Ich bin nicht vollkommen
"Fürchte dich nicht!" - Ich stelle mich der Herausforderung
"Herrliche Taten" - Ich ergreife das Leben
"Es ist nichts verborgen" - Ich bekenne mich
"Er war tot und ist wieder lebendig" - Ich darf neu anfangen
"Noch heute im Paradies" - Ich werde freigesprochen
Zur Internetseite der EKD-Fastenaktion 7 Wochen Ohne
Bild: 7 Wochen Ohne
Pr. Martin Strienz
01.01.2011
Jahreslosung 2011
Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem.
Römer 12,21
(Neue Genfer Übersetzung)
Es gibt nicht Gutes - außer man tut es. Den Spruch hätte Paulus auch sagen können. Gutes tun ist immer gut. Deshalb nennt man es auch so. Er fordert die Christen in der Gemeinde in Rom allerdings zu etwas auf, das gerade dann und vor allem gegenüber den Menschen zu tun, die gegen uns sind - oder gegen unseren Glauben.
Das Böse soll ins Abseits gestellt werden. Eben gerade nicht „Wie du mir, so ich dir!“ - ganz im Gegenteil: Ein Nachfolger Jesu soll demjenigen positiv begegnen, der ihm blöd kommt, der ihn angreift, der ihm schaden will. So vielfältig wie unser Leben ist das Böse, das uns und unsere Lebenswelt beeinflusst (Beispiele siehe Bild). Es steht im Weg. Massiv.
Wenn Christus das Herz seiner Nachfolger verändert, dann erschließen sich neue Möglichkeiten zu handeln. Jesusgemäß handeln beinhaltet auch, sich nicht in den Strudel des Bösen hineinziehen zu lassen, in dem wir selbst zugrunde gehen. Es muss überwunden werden, besiegt werden.
Paulus will deshalb auf das Wesen Gottes fokussieren. Nur er kann den Sieg über das Böse ermöglichen.
Die Jahreslosung ist der Schlussvers des zwölften Kapitels im Römerbrief. Im ganzen Abschnitt davor geht es um den Sieg der Liebe Gottes. Wenn die Liebe echt ist, dann zeigt sich das in unserem Verhalten: „Verabscheut das Böse, haltet euch unbeirrbar an das Gute.“ (V. 9) - „Segnet die, die euch verfolgen.“ (V. 14) - „Vergeltet niemand Böses mit Bösem.“ (V. 17) - „Rächt euch nicht selbst, [...] Unrecht zu rächen ist meine Sache, sagt der Herr; ich werde Vergeltung üben.“ (V. 19)
Die Wiederherstellung der Gerechtigkeit sollen wir Gott selbst überlassen. Unsere Aufgabe ist es, eventuelle Gegner zu beschämen, damit sie das eigene Tun selbst als „böse“ entlarven. Paulus zitiert in V. 20 eine Aussage aus Sprüche 25,21f: „Hat dein Feind Hunger, so gib ihm zu essen, hat er Durst, dann gib ihm zu trinken. Denn wenn du das tust, wirst du glühende Kohlen auf seinen Kopf häufen.“
Das jesusgemäße Verhalten soll ihn stutzig machen. Es geht darum, welche Kultur des Umgangs sich durchsetzt, welche zwischenmenschlichen Vorzeichen wir setzen. Nicht einfach nur „Dagegen!“, keine Antihaltung, sondern eine Pro-Haltung. Es soll eine positive Gegenkultur zum Bösen sein: sich für Barmherzigkeit einsetzen, Vergebung aussprechen, aktiv füreinander eintreten, Neuanfänge ermöglichen und anstreben. Eben so, wie Gott selbst es liebt.
Wir sollen nicht den anderen, sondern das Böse besiegen, es überwinden. Das geht nur, wenn das eigene Herz von der Liebe Gottes gefüllt ist, voller Güte, beeinflusst vom Vaterherzen Gottes. Wenn wir uns von ihm prägen lassen, dann kann (wie auf dem Bild zu sehen) ein etwas anderer Regenbogen, sozusagen ein „Gütebogen“ über dem Bösen aufleuchten, das uns überwinden will. Wie wäre das, wenn andere in unserem Verhalten diesen Gütebogen Gottes leuchten sehen würden?
Ihr Prediger
Martin Strienz
Bild: medienREHvier.de / Anja Brunsmann
Pr. Martin Strienz

